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PERSPEKTIVEN 2020

In diesem Jahr vergab der Kunstclub13 e.V. zum neunten Mal seinen Förderpreis für junge Kunst. Der Gesamtwert des Preises betrugt 9.000,- EUR, die Durchführung erfolgt wie bereits in den letzten Jahren in Kooperation mit der PLATFORM. Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen wurde der PERSPEKTIVEN-Preis in diesem Jahr anders als gewohnt durchgeführt. Der Jurytermin wurde abgesagt, dafür gab es fünf gleichberechtige Preisträger*innen. Der Publikumspreis fand über eine Abstimmung per Briefwahl statt. Alle Mitglieder bekamen das Booklet und einen Stimmzettel zugesandt. Auch weitere Interessenten konnten bei der PLATFORM ein Abstimmungspaket beantragen. Die Präsentationen der Künstler konnten vom 1. bis 5. Juni 2020 auf dem Instagram Kanal der PLATFORM live verfolgt werden. Die durchgeführten Pitches können hier auf YouTube noch einmal angesehen werden.

Ergebnis Publikumspreis: Als Gewinnerin des Publikumspreises hat sich Lina Zylla durchgesetzt. Herzlichen Glückwunsch! Die Teilnahme bei der Abstimmung, die dieses Jahr als Briefwahl stattfand, war sehr gut. Wir bedanken uns bei allen, die mit abgestimmt haben und natürlich bei der PLATFORM für die Ausrichtung der Präsentationen.


Im Frühsommer 2021 (07.05. – 19.06.2021) findet unter dem Titel relational bodies eine gemeinsame Ausstellung im fructa space statt, in welcher die fünf Künstler*innen nachträglich die Möglichkeit erhalten ihre Arbeiten im physischen Raum zu präsentieren.


Biografien der Preisträger*innen:

Kalas Liebfried, *1989 in Svishtov (Bulgarien), studierte Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Bildhauerei und Zeitbasierte Medien bei Stephan Huber, Julian Rosefeldt und Alexandra Bircken an der Akademie der Bildenden Künste München. Seine Werke wurden zuletzt u.A. im Lenbachhaus, in der Onassis Foundation (Athen), in der Credo Bonum Gallery (Sofia), in der Pinakothek der Moderne und in der Nir Altman Galerie gezeigt. 2019 erhielt er den Preis der Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung für Diplomanden und den Kulturpreis Bayern.

Patrick Ostrowsky, *1991 in Schwandorf, belegte neben dem Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste München, Kurse in antiker Bautechnik, Kunstgeschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Um neue Impressionen zu sammeln, studierte er an der Universität für angewandte Kunst Wien sowie an der Accademia di Belle Arti Roma. Ferner wurde er zu mehreren Residencies eingeladen, und konnte seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Italien, Norwegen und der Schweiz zeigen. Seit 2015 erhielt er zudem jährlich Preise und Förderungen für seine skulpturalen Arbeiten. 2020 schloss er sein Diplom als Meisterschüler von Professor Florian Pumhösl an der Akademie der Bildenden Künste München ab.

Alina Schweizer, *1978 in Chabarowsk (Russland an der Grenze zu China), studierte von 1998 bis 2006 Neuere Deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihr zweites Studium der Fotografie, das sie seit 2013 bei Professor Dieter Rehm an der Akademie der Bildenden Künste München absolvierte, schloss Schweizer 2020 mit Diplom ab.

Max Weisthoff, *1988 in Hannover. Ab Oktober 2012 Studium der Freien Kunst an der Muthesius Kunsthochschule Kiel bei Professor Elisabeth Wagner, ab Oktober 2015 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Professor Olaf Metzel. Im Februar 2018 Diplom und Meisterschülertitel. Weisthoff ist Alumnus der Studienstiftung des Deutschen Volkes und lebt aktuell als freischaffender Künstler in München. Seit 2019 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität Weimar am Lehrstuhl „Entwerfen und Stadt ( ) Architektur“ bei Professor Andreas Garkisch. Seine Arbeiten wurden zuletzt u.A. bei Z Common Ground (München) und den DebütanInnen in der Galerie der Künstler gezeigt. 2018 erhielt er für seine Performance „MACHINE“ den 1. Preis des „ART OF ENGINEERING-AWARDS“ des Engineering- und IT-Dienstleisters FERCHAU.

Lina Zylla, *1986 in München, schloss 2012 ihren Magister in Kunstwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab. Im selben Jahr begann sie ihr Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste München. Dort widmete sie sich zunächst der Freien Malerei in der Klasse Günther Förg, später besuchte sie Projektklassen der Freien Bildhauerei und schloss 2019 schließlich als Meisterschülerin von Florian Pumhösl ihr Diplom ab. Im Anschluss daran ging die Künstlerin mit einem DAAD Stipendium nach Italien. Zuletzt waren ihre Arbeiten in München im fructa space (2019), in den Kunstarkaden (2019) und der Galerie der Künstler (2019) zu sehen. 

Weitere Infos in der Pressemitteilung.