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14. September 14:00 Uhr Führung openART
Galerietour zur OpenArt 2018
15. September 2018
Galerietour Sept 2018

Die 30 Mitläufer und Mitradler erlebten einen sehr abwechslungsreichen Nachmittag.

Bei der Galerie Tanit überschüttete der Konzeptkünstler Charles Sandison die Besucher mit Zeichen, Buschstaben und Symbolen einer mehrteiligen Videoinstallation an der Schnittstelle von Computercodes und künstlicher Intelligenz. Der Künstler als Programmierer. Bei Gudrun Spielvogel und „Petersburg Konkret“ hingen die Wände voll mit konkreter Kunst, dem Schwerpunkt der Galeristin seit 27 Jahren, eine Accrochage ihrer Künstler von A – Z.

In der Galerie von Andreas Binder stellte seine Frau Veronika den Maler Matthias Meyer vor. Der Gerhard Richter Schüler beeindruckt mit vielschichtigen Landschaftsgemälden. Mit sehr dünnflüssigem Farbauftrag und damit Verlauf, entstehen Bilder mit großer Leuchtkraft und Abstraktion der Natur, die auch an Monet erinnern lassen.

Die Radlfahrer kamen dann ganz normal in der Galerie Artoxin an. Da die Tram zum Max-Weber-Platz wegen der Großdemo nicht fuhr, machten sich die andere Gruppe zu Fuß auf den Weg und kam ohne Verlust etwas später an. Der Bildhauer Ben Goosens überzeugt wieder einmal mit seinen Fotografien phantastischer, menschenleerer Architekturen. Sein Professor Stephan Hubersagt dazu „…Goosens Quartiere sind ästhetische Exerzitien voll ruinöser Schönheit, und gleichzeitig erscheinen sie als kranke Räume, als architektonische Entzündungen….“

Zum letzten Besuch bei Johannes Sperling klappt es dann wieder mit der Tram 25. Johannes ist einer der Gründer von „various others“ und hat, neben der eigenen Fotokünstlerin Anna Vogel, die Future Gallery aus Berlin / Mexico City und piktogram aus Warschau eingeladen. Eine große Bandbreite, die es lohnt sich anzuschauen.

Es war ein erkenntnisreicher Nachmittag für alle, die Radlfahrer und die Fußgänger, bei spätsommerlichem Wetter.

Galerietour zur OpenArt 2017
9. September 2017

S.M.S, shit must stop, eine neue Initiative junger Galeristen begleitete uns den ganzen Nachmittag.

Das begann schon bei Tanja Pol, da lief uns gleich der Künstler und Professor Gregor Hildebrandt mit seiner Freundin Alicja Kwade über den Weg, und machte Werbung für seine abendliche Performance zur Auftaktveranstaltung des S.M.S Vereins, im U-Bahn Zugang Münchener Freiheit. Einige der Teilnehmer an unserem Rundgang traf man dann dort auch tatsächlich wieder.
Durch die excellente Vorbereitung von Sophia Plaas ließ sich das etwas spätere Kommen von Tanja gut überbrücken. Gezeigt wird Martin Wöhrl, und Ausgangspunkt von Wöhrls künstlerischer Praxis ist die Auseinandersetzung mit Raum, Mass und Volumen im Sinne der klassischen Bildhauerei. Reduziert, karg und sehr spannungsreich.
Dann ging es um die Ecke zu Sabine Knust und sehr freundlich begrüßt von ihrem Parnter Matthias Kunz. Gezeigt werden sehr emotionale Malereien von Ika Huber, der Witwe von Günther Förg und Baselitz Schülerin. Aber auch mehr über den internationalen Verlag und die Editionsarbeiten der Galerie zu hören, war ein Erlebnis, und das wussten einige zu wenig. Aber auch hier SMS, Matthias gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins. Er machte auch noch Werbung für die Performance von Naneci Yurdagül um 17 Uhr, den er in der Dependance knust x kunz + ausstellt. Naneci muß man sich in der Tat merken, ziemlich verrückt, lustig, hintergründig und richtig gut.

Dann auf in die Türkenstraße, vorbei an den leeren Galerieräumen der verstorbenen Christa Burger, zu Klüser2. Herzlich empfangen wurden wir von Nina Neuper, der Direktorin bei Klüser, und man ahnt es schon, das nächste Mitglied des S.M.S Vereins. Auch sie erzählt etwas über die lange Historie der Galerie. „Ohne Bernd Klüser wäre Beuys nie nach München gekommen.“ Zu sehen sind großartige Arbeiten von Gregor Hildebrandt. Es ist die künstlerische Auseinandersetzung mit analogen Tonträgern. Audio- und Videobänder werden direkt auf Bildträger aufgetragen. Der Künstler schafft klare, reizvolle Arbeiten mit einem starken haptischen Charakter. Obwohl man nichts hört, es klingt überall. 
Seit Freitag gibt es eine neue Galerie neben Jo van de Loo und knust x kunz, die Galerie von Susan Bountwell. Sie hatte über 20 Jahre eine Galerie in Sidney und ist jetzt nach München gezogen. Als geborene Düsseldorferin wollte sie irgendwie zurück in die Heimat, na ja, und daraus ist dann München geworden. Ihr Programm werden Künstler aus Australien und Neuseeland, aber auch aus München sein. Sie zeigt Peter Daverington, der sehr plakativ mit surrealistischen Motiven á la Chirico spielt. Peter: „ich male halt gerne….“. Peter begann als street-art Künstler.
Mehrere Galeristen stellten einen Rückgriff auf die 50/60/70er Jahre aus.

Also dann doch richtig eintauchen in die Vergangenheit. Wir gingen zu Marie-José van de Loo, der Tochter des berühmten Galeristen uns Sammlers Otto van de Loo. In ihrem Projektraum zeigt sie Helmuth Sturm, einem Gründungsmitglied der Münchener Gruppe SPUR. Die künstlerischen, literarischen, gesellschaftlichen und politischen Zusammenhänge der Zeit schilderte sie sehr eindringlich und lebhaft. Und es war kaum zu glauben, die Gruppe von über 25 Teilnehmern blieb bis zum Schluss zusammen und hatte offensichtlich Spaß an den Mix von Künstlern und Strömungen über einige Dekaden hin. 

Ach ja, bei der S.M.S. Party am Abend waren alle üblichen Verdächtigen wieder versammelt, auch Teile unserer nachmittäglichen Gruppe. S.M.S. will die Münchener Galerienszene stärker internationalisieren und sucht weltweit Partnergalerien, aber auch Institutionen und private Sammlungen die sich beteiligen. In den nächsten Monaten wird ein Konzept dieser Vernetzung erstellt und in einem Jahr soll alles Realität werden. Ich kann mir vorstellen, dass wir ihnen in unserer Montagsrunde dafür auch eine Plattform bieten können, wenn es denn ein erstes Konzept gibt. Die Bereitschaft jedenfalls war für Nina, Matthias und Johannes Sperling groß. Die Galerienszene in München kommt offensichtlich in Bewegung, gut wäre es. Mal schauen, wie es in einem Jahr aussieht, der 30sten Ausgabe von OPENart. Konkurrenz belebt das Geschäft. „Stoppt den Mist“ titelt Evelyn Vogel an diesem Wochenende in der SZ.

Galerietour zur Open Art in der Maxvorstadt
11. September 2016
Galerietour_160911

Auch in 2016 gab es wieder eine Galerietour zum Open Art Galeriewochenende in München. Der Schwerpunkt lag diesmal auf „jungen“ Galerien in der Maxvorstadt mit einem Feuerwerk an verschiedenen Eindrücken.

Unsere erste Station war die 2015 eröffnete Galerie Dirk Halverscheid mit Arbeiten von Claudia Chaseling. Die farbenfrohen Gemälde und Installationen haben bei näherer Betrachtung durchaus einen ernsten Hintergrund. In den neuen Räumen von Max Weber präsentierte Frank Balve seine Installation „Menschenleer“. Bei Knust x Kunz in der Theresienstraße zeigte uns Naneci Yurdagül seine Arbeiten, die sich kritisch-witzig mit dem Islam auseinander setzen. Gleich nebenan bei Jo van der Loo gab es aktuelle Arbeiten von Florian Haller. Francoise Heitsch zeigte Werke von Philip Gufler. Zum Abschluss gab es bei Karin Wimmer 100% Internet mit Arbeiten von Gretta Louw, Florian Freier, Barbara Herold, Florian Huth, Olaf Probst und Christina Maria Pfeifer.

Galerietour im Gärtnerplatzviertel zur Open Art 2015
12. September 2015
Galerietour

Auch dieses Jahr veranstalteten wir zum Open Art Galeriewochenende eine Tour. Diesmal knöpfen wir uns das trendige Gärtnerplatzviertel vor, wo eine Reihe profilierter Münchner Galerien ihren Sitz haben. Rund 30 Teilnehmer waren dabei. Unsere Tour schloss folgende Galerien ein: Galerie Flash – Galerie Jörg Heitsch –  Galerie Matthias Jahn – Galerie Karl Pfefferle – Galerie Nicole Gnesa.  Zum Ausklang gab es ein Get-Together in der Bistro-Bar „Fei Scho“.

Galerietour in der Maxvorstadt
14. Februar 2015
Kunstclub13 Galerietour Feb 15

Mit rund 30 Teilnehmern besuchten wir am Nachmittag des 14. Februar 2015 drei Galerien in der Münchner Maxvorstadt: Rüdiger Schöttle (Rodney Graham und Chen Wei), Barbara Gross (Louise Bourgeois, Maria Lassnig und Nancy Spero) und Thomas Modern (Rebecca Horn). Die GaleristInnen erklärten uns ihre jeweiligen Positionen.

Galerietour zur Open Art
13. September 2014
Galerietour

Zur diesjährigen Open Art gab es wieder eine Galerietour unter Leitung von Benedict Rodenstock im Gebiet Altstadt-Maximilianstraße, Stationen waren: Galerie Filser & Gräf mit der Ausstellung „LUX*US“ mit Arbeiten von Rainer Gross und Wolfgang Laubersheimer – Häusler Contemporary mit Werken von Craig Yu »Negative Form« – Galerie Andreas Binder mit der Gruppenausstellung „Altered States“ – Galerie Tanit mit einer weiteren Gruppenausstellung „Jardins de bagatelle II“. Letzte Station war „Art Works“ auf der Praterinsel, eine Messe für junge israelische Künstler mit 1.005 Exponaten.

Galerietour in der Maxvorstadt
14. Februar 2014
Maxvorstadt Aerial View

An diesem Samstag Nachmittag besuchten wir mit rund 30 Teilnehmern drei herausragende Münchner Galerien in der Maxvorstadt:

  • Rüdiger Schöttle: Rodney Graham
  • Barbara Gross:  Louise Bourgeois, Maria Lassnig und Nancy Spero
  • Galerie Thomas Modern: Rebbecca Horn u.a.

Die Galeristinnen und Galeristen führten uns durch ihre Ausstellungen. Bei Thomas gab es auch einen Umtrunk.