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Preisträger Kunstpreis PERSPEKTIVEN 2019 ermittelt
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Die Preisträger für den Kunstpreis PERSPEKTIVEN des Kunstclub13 2019 stehen fest. Der Förderpreis geht dieses Jahr an Stefan Fuchs. Er erhält ein Preisgeld von 3.500 Euro. In seiner Arbeit findet ein Wechselspiel zwischen Malerei, Objekt, dem institutionellen und dem städtischen Raum statt. Sandra Bejarano ist Gewinnerin des Publikumspreises. Sie arbeitet mit Körperflüssigkeiten und wandelt sie anhand Prozessen der Molekularküche in unterschiedliche Formen um. Gestiftet wird der mit 500 Euro dotierte Publikumspreis von Andreas Wiede-Kurz (Wiede-Fabrik). Die Fachjury bestand aus Achim Hochdörfer (Direktor der Sammlung Brandhorst), Prof. Magdalena Jetelová (Künstlerin),  Jörg Koopmann (Kurator Lothringer13/Fotograf), Joana Ortmann (Redakteurin kulturWelt, Bayerischer Rundfunk) und Dr. Erika Wäcker-Babnik  (Kuratorin, Büro Wäcker & Graupner).

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Finissage der Ausstellung PERSPEKTIVEN 2018 mit Künstlergespräch
4. Juli 2018
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Mit den beiden Preisträgerinnen und den nomierten KünstlerInnen Lou Jaworsky, Florian Lechner, und Andrea Zabric, fand am 04. Juli 2018 zum Abschluss der Ausstellung eine Gesprächsrunde zum Thema Perspektiven für junge Künstler statt. Bei Oliven und Wein gaben die Künstler Einblicke in die erste Zeit der Professionalität und berichten über Wünsche und Herausforderungen. Ergänzend dazu teilten Experten ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den jungen Künstlern.

Diese Veranstaltung war die Finissage der gemeinsamen Ausstellung PERSPEKTIVEN von Kunstclub13 e.V. und Platform München, bei der alle fünf nominierten NachwuchskünstlerInnen bei freiem Eintritt in der Platform gezeigt werden.

„….da werden nicht viele kommen…“, war anfänglich so die Meinung.

Pustekuchen, gegen 19:30 Uhr saßen ca. 25-30 Menschen um den „runden-eckigen“ Tisch. Alle Nominierten waren da und Gäste, die noch nie gesehen worden waren. Trotz Blick in die untergehende Abendsonne moderierte Anne Götzelmann von der Platform locker, kompetent und souverän mit ihren Fragen, und plötzlich redeten alle miteinander. Die drei Künstlerinnen und die beiden Künstler sprachen auch von ihren Ängsten, was die Zukunft betrifft, waren sich aber alle sicher, dass sie den Sprung in die kommerzielle Welt meistern werden. „…ihr müßt euch vernetzen, vielleicht sogar einen Mentor suchen…“, das war der Appell des senioren Michael Tacke. Er war es auch, der dann ein wenig die Katze aus dem Sack ließ und über die Gründung vom KUNSTRAUM sprach. Damals war es ja ein Affront gegenüber dem Kunstverein München.

Beobachtet wurden auch neue Vernetzungen, und als HJ Heins um 22:15 Uhr ging, waren Anne, Michael Tacke und Christian Schubert noch immer in heftiger Diskussion. Alle fünf Nominierten waren hochzufrieden mit dem gesamten Prozess, von Beginn an bis zur lockeren Stimmung mit trotzdem ensthaften Themen gestern Abend.