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Finissage der Ausstellung PERSPEKTIVEN 2018 mit Künstlergespräch
4. Juli 2018
perspektiven-finissage

Mit den beiden Preisträgerinnen und den nomierten KünstlerInnen Lou Jaworsky, Florian Lechner, und Andrea Zabric, fand am 04. Juli 2018 zum Abschluss der Ausstellung eine Gesprächsrunde zum Thema Perspektiven für junge Künstler statt. Bei Oliven und Wein gaben die Künstler Einblicke in die erste Zeit der Professionalität und berichten über Wünsche und Herausforderungen. Ergänzend dazu teilten Experten ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den jungen Künstlern.

Diese Veranstaltung war die Finissage der gemeinsamen Ausstellung PERSPEKTIVEN von Kunstclub13 e.V. und Platform München, bei der alle fünf nominierten NachwuchskünstlerInnen bei freiem Eintritt in der Platform gezeigt werden.

„….da werden nicht viele kommen…“, war anfänglich so die Meinung.

Pustekuchen, gegen 19:30 Uhr saßen ca. 25-30 Menschen um den „runden-eckigen“ Tisch. Alle Nominierten waren da und Gäste, die noch nie gesehen worden waren. Trotz Blick in die untergehende Abendsonne moderierte Anne Götzelmann von der Platform locker, kompetent und souverän mit ihren Fragen, und plötzlich redeten alle miteinander. Die drei Künstlerinnen und die beiden Künstler sprachen auch von ihren Ängsten, was die Zukunft betrifft, waren sich aber alle sicher, dass sie den Sprung in die kommerzielle Welt meistern werden. „…ihr müßt euch vernetzen, vielleicht sogar einen Mentor suchen…“, das war der Appell des senioren Michael Tacke. Er war es auch, der dann ein wenig die Katze aus dem Sack ließ und über die Gründung vom KUNSTRAUM sprach. Damals war es ja ein Affront gegenüber dem Kunstverein München.

Beobachtet wurden auch neue Vernetzungen, und als HJ Heins um 22:15 Uhr ging, waren Anne, Michael Tacke und Christian Schubert noch immer in heftiger Diskussion. Alle fünf Nominierten waren hochzufrieden mit dem gesamten Prozess, von Beginn an bis zur lockeren Stimmung mit trotzdem ensthaften Themen gestern Abend.

Kunstpreis PERSPEKTIVEN 2018
PERSPEKTIVEN-Preistraeger-2018

Am 20. Juni 2018 fand der Jurytermin mit Preisverleihung für den diesjährigen Förderpreis des Kunstclub13 statt. Dies ist die insgesamt siebte Ausgabe, zum fünften Mal in Zusammenarbeit mit der Platform München. Anders als in den Vorjahren gibt es diesmal eine Gruppenausstellung mit allen nominierten KünstlerInnen direkt im Anschluss an die Preisverleihung. Ebenfalls neu ist der griffige Name PERSPEKTIVEN für den Kunstpreis des Kunstclub13.

Die Preisträgerinnen des Kunstpreises 2018 lauten:

  • Frauke Zabel (Hauptpreis)
  • Lea Grebe (Publikumspreis)

Herzlichen Glückwunsch!

Die Ausstellung ist noch bis 04. Juli in der Platform zu sehen. Am Abend des 04. Juli gibt es eine Finissage mit einem Künstlergespräch, zu dem Sie herzlich eingeladen sind.

Weitere Infos zum Kunstpreis PERSPEKTIVEN hier.

18.10. -12.11. 2017: Ausstellung „Der Bau“ in der Platform
20. September 2017

Eine Rauminstallation von Andreas Peiffer
Gewinner des Förderpreises für junge Kunst des Kunstclub13 e.V. 2017

„Ich habe den Bau eingerichtet und er scheint wohlgelungen. Von außen ist eigentlich nur […]“

Vernissage: Mittwoch, 18. Oktober, 19 Uhr
Begrüßung Benedict Rodenstock, Kunstclub13 e.V.
Elisabeth Hartung und Sophia Plaas, PLATFORM

Finissage mit Filmscreening: Sonntag, 12. November, 11 Uhr
Mit dem Kurzfilm-Programm SCHICHTENDE, zusammengestellt von den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen

Ausstellungsdauer: 19. Oktober – 12. November 2017
Ort: Halle der PLATFORM München.

Am Mittwoch, dem 18. Oktober 2017 um 19 Uhr, wird in der Halle der PLATFORM die ortsspezifische Installation DER BAU von Andreas Peiffer eröffnet, der heuer mit dem Preis für junge Kunst des Kunstclub13 e.V. ausgezeichnet wurde. Mit einem technisch gewagten Ausstellungskonzept überzeugte Peiffer die Jury im April bei der Präsentation der fünf nominierten Positionen.

Inspiriert von der unvollendeten Erzählung Der Bau von Franz Kafka entwickelt Andreas Peiffer für die PLATFORM, die ehemals industriell genutzt wurde, einen raumgreifenden Einbau aus Teilen einer fünf Tonnen schweren Behelfsbrücke aus Stahl. In Anlehnung an Kafkas Schilderungen, in denen sich ein Tier zum Schutz vor Feinden einen komplexen unterirdischen Bau gräbt und zwanghaft ausbessert, beschäftigt sich Peiffer mit dem Verhältnis zwischen Raum, Funktion und Betrachter_in. Wie im Text von Kafka kann auch im Entwurf von Andreas Peiffer Architektur als Metapher menschlicher Bedürfnisse nach Stabilität, Schutz und Sicherheit genauso wie für Gefühle der Beklemmung und Entfremdung gelesen werden. Mit seinem Konzept will Peiffer nicht nur auf physischer Ebene radikal in den Ausstellungsraum eingreifen, sondern auch unseren generellen Umgang mit Räumen und wie wir uns darin bewegen, hinterfragen.

Andreas Peiffer (geb. 1982 in Marktheidenfeld) ist ausgebildeter Bildhauer und studierte Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel bei Elisabeth Wagner sowie an der AdbK München bei Julian Rosefeldt und Olaf Metzel, bei dem er Meisterschüler war. 2015 erhielt Andreas Peiffer u.a. den Bayerischen Kunstförderpreis sowie verschiedene In- und Auslandsstipendien. Peiffer ist mit seinen Arbeiten bereits in mehreren Einzel- und  Gruppenausstellungen zu sehen gewesen, u.a. in Bremen, Detroit, Hamburg, Kiel, London und München.

Finissage Ausstellung Sarah Lehnerer und Neujahrsumtrunk
Sarah Lehnerer

Die Ausstellung der Preisträgerin 2016 des Kunstclub13 Förderpreis, Sarah Lehnerer, ging am 15. Januar 2017 zu Ende. Die Künstlerin fand sich aus diesem Anlass zu einem Gespräch mit ihrem ehemaligen Professor Stephan Huber in der PLATFORM ein. Mit rund 60 Gästen würde zugleich ein gemeinsamer Neujahrsempfang von PLATFORM und Kunstclub13 mit bayerischem Frühstück begangen und auf das neue Jahr angestoßen. Dr. Elisabeth Hartung und Benedict Rodenstock sprachen Grußworte an die Versammlung.

23. Nov. 2016: Vernissage der Ausstellung: „images, I see symptoms no reflexions*“ von Sarah Lehnerer
Kunstpreis 2016

images, I see symptoms no reflexions* ist die neue Ausstellung der jungen Künstlerin Sarah Lehnerer.

Sarah Lehnerer ist die diesjährige Preisträgerin des fünften Förderpreises für junge Kunst des Kunstclub 13 e.V., der im Mai 2016 zum dritten Mal in Kooperation mit der PLATFORM vergeben wurde.

Mit ihrem Konzept für die PLATFORM, das eine Video-Sound-Installation ins Zentrum stellt, wandelt Lehnerer die Halle in einen multimedialen Raum um, in dem materielle und virtuelle Erfahrungswelt ineinanderfließen. Bei ihrem Video handelt es sich um eine Zusammenarbeit mit den Künstler_innen Juno Meinecke (locals) und Felix Leon Westner (beats).

Die interdisziplinär arbeitende Künstlerin untersucht mit forschendem Blick den Umgang mit Bildern, Texten, Räumen und Konstellationen und deren spezifischen Verhältnisse innerhalb verschiedener Systeme. Dabei interessiert sie sich für Strukturen, die erst durch Kombinationen entstehen und ein Dazwischen sichtbar machen. In ihrer künstlerischen Arbeit verbinden sich verschiedene Medien und Produktionsprozesse: Lehnerer arbeitet in Zyklen, in denen unter einer Überschrift – einem Chapter – Werkgruppen gebündelt werden, die Videoarbeiten (u.a. Musikvideos), Drucke, Zeichnungen, Skulpturen, aber auch Zines beinhalten, in denen Texte publiziert werden.

Ein Thema in den Arbeiten von Sarah Lehnerer ist das digitale Bild und die Frage nach einer Materialität im Virtuellen.

Sarah Lehnerer (geb. 1987 in München) studierte an der HfbK Hamburg und der AdbK München und schloss das Studium 2014 als Meisterschülerin von Prof. Stephan Huber mit dem Diplom ab.

2014-2016 studierte sie bei Diedrich Diederichsen im Master in Critical Studies an der AdbK Wien und erhielt dieses Jahr das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium sowie das Film- und Medien Stipendium von Schloss Solitude.

Ausstellungs-/Projektbeteiligungen erfolgten u.a. in Stuttgart, Karlsruhe, Hamburg, Berlin, Wien, New York, Genf, Athen und München.

Zur Vernissage sprachen die Künstlerinnen Sarah Lehnerer und Juno Meinecke, moderiert von Konstantin Lannert. Begrüßung von Benedict Rodenstock, Kunstclub13, und Dr. Elisabeth Hartung, PLATFORM.

Finissage „Dual Use“ in der Platform
28. Oktober 2015

Was für ein schöner Abschluss der Ausstellung unseres diesjährigen Preisträgers Franz Wanner, die seit dem 02. Oktober in der PLATFORM läuft. Über 35 Gäste, auch 2 Juroren, waren zur Finissage gekommen.

Im Künstlergespräch diskutierte die PLATFORM-Mitarbeiterin Radmila Kristajic mit Franz Wanner die in seiner Ausstellung bezüglich des Begriffs Dual-Use* aufgeworfenen Fragen: Wie werden Interessen formuliert? Wie werden Entscheidungen getroffen? Wie entsteht Wirklichkeit zwischen konventioneller Vereinnahmung und subjektiver Gegenwehr?

Nach dem Künstlergespräch realisierte der Münchner Nando Schneider eine Soundperformance, die in unmittelbarem Bezug zu Franz Wanners Videoarbeit steht. Die Filme des Videokreises werden algorithmisiert und als Datensätze an die Wand geworfen. Damit wird das Grundrauschen der „Weltverzweiflungsmaschine“ (Wanner) hörbar – der Soundtrack einer militarisierten Massenkultur, die dieses Störgeräusch nicht mehr wahrnimmt.

Franz Wanner nahm mit seiner Ausstellung den Begriff Dual-Use* in den Fokus. Ein Hyper-Raum aus materiellen und symbolischen Elementen erzeugt einen Bild-im-Bild-Effekt. Die Dualität des Begriffs wird kopiert und virtuell zerfächert. Sprengstoffforscher, Kampfmodels und Terrormanager schließen sich kurz und bedienen in einem Videokreis gemeinsam die Weltverzweiflungsmaschine.

*Dual-Use Definition:

Produkte und Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können. Rüstungsgüter, die nicht als solche deklariert werden, um Exportverordnungen zu umgehen. Wissenschaft und Forschung, die zum Wohl der Menschheit betrieben wird, in den falschen Händen (also nicht den eigenen), aber zur Katastrophe führt. Gesellschaftlich internierte Form der Schizophrenie, die einen Mangel an Vertrauen in das eigene Interesse voraussetzt und partitionierte Persönlichkeiten hervorruft.

Vielen Dank an das PLATFORM Team für die gute Zusammenarbeit und für Franz weiterhin Erfolg und Sichtbarkeit.

Und der Sieger ist… Jurysitzung für den Kunstpreis 2015 in der Platform
Kunstpreis 2015

In einem öffentlichen Verfahren präsentierten am 10. Juni fünf nominierte junge Künstler_innen vor einer Jury und der Öffentlichkeit ihre Konzepte für den Kunsstclub13 Förderpreis, der eine Ausstellung in der Halle der PLATFORM beinhaltet. Während die Jury anschließend den offiziellen Gewinner ermittelte, eröffnete sich dem Publikum die Möglichkeit, bei Drinks und Snacks mit den Künstler_innen ins Gespräch zu kommen – und einen Publikumsfavoriten zu bestimmen. Zum Abschluss des Abends wurde der Gewinner, dessen Ausstellung im Herbst in der Halle der PLATFORM realisiert wird, bekannt gegeben: Franz Wanner. Den Publikumspreis holte Korbinian Jaud. Siehe Kunstpreis.

Vernissage „NEIN“ mit Anna McCarthy in der PLATFORM
8. Oktober 2014
NEIN

in der PLATFORM (ehemals Platform3) fand die Vernissage der Ausstellung „NEIN“ von Anna McCarthy. Die Künstlerin hat für das Konzept der Ausstellung NEIN den Förderpreis für junge Kunst des Kunstclub 13 e.V. erhalten. Erstmals wird er in Kooperation mit der PLATFORM durchgeführt, die sich als Forum für die Produktion, Präsentation und Vermittlung aktueller Kunst versteht und dabei mit unterschiedlichen Partnern kooperiert.

Es sprachen Benedict Rodenstock, Kunstclub13 e.V. und Elisabeth Hartung, PLATFORM.
DAMENKAPELLE sang Lieder u.a. von Erich Mühsam und Hugo Ball.

Streik und Verweigerung sind Themen der Ausstellung, die Anna McCarthy für die Halle der PLATFORM konzipiert hat. Ausgehend von ihrem Projekt Heute Nachmittag: Als wir noch an was glaubten, das sich mit der Politisierung von Künstlern und Dichtern vor, während und nach der Räterepublik beschäftigt, hat die Künstlerin Aspekte und Ereignisse gesammelt, die direkte Bezüge zu anderen Protestbewegungen haben und Parallelen zur Jetztzeit aufweisen. Eine archivarische und bruchstückhafte Installation, die als Werkraum und Archiv zugleich fungiert, wird von Oktober bis Dezember zur Plattform für verschiedene Aktionen. Im Begleitprogramm werden Gäste, die sich mit alternativen Lebensformen beschäftigen, eingeladen ihre Arbeit zu präsentieren, Projekte und Materialien zur Installation beizutragen und kollaborative Projekte während der Ausstellungszeit zu realisieren.

Bisher mit Beiträgen von PHILIPP GUFLER, BERIT, HEPPO & FRAU SCHERER, EVA WEINMAYR, MARIELLE VERDIJK AND REINAART VANHOE (DE PLAYER, ROTTERDAM),VANESSA HAFENBRÄDL, FABIAN HESSE, JULIAN WARNER, FLORIDA, MAXIMILIANE BAUMGARTNER, KEITH SIRCHIO (NYC), FREIZEIT 81 – ARCHIV MUENCHEN-PUNK.DE, FLÜCHTLINGSRAT MÜNCHEN, EL CARACOL, LUNSENTRIO (HANK SCHMIDT IN DER BEEK, NICK McCARTHY, SEBASTIAN KELLIG), THE GATE LONDON, ARLO YATES, DAMENKAPELLE, RUMPELN, FEDERICO SANCHEZ, DAS WEISSE PFERD, MARIA GUGGENBICHLER + ROSALIE SCHWEIKER.

Förderpreis 2014: Preisträger ermittelt

Bei der Jurysitzung in der PLATFORM konnte sich die Künstlerin Anna McCarthy gegen 4 Mitbewerber durchsetzen. Bei der hohen Qualität der Präsentationen fiel es der Jury nicht leicht, sich für einen Beitrag zu entscheiden. Die Präsentationen der nominierten Kandidaten waren erstmals öffentlich. Eine Ausstellung mit der Preisträgerin wird ab 08. Oktober in der PLATFORM zu sehen sein. Mehr dazu unter „Kunstpreis„.

Besuch in der PLATFORM
27. November 2013

In der neu konzipierten Platform München (vormals Platform3) wurden wir mit der Institution vertraut gemacht. Danach ging es zu vier Künstlerateliers: Philipp Weber, der mit Glas und anderen traditionellen Werkstoffen arbeitet, Chris Goennawein mit einer großformatigen Kunstzeitung und einigen Installationen, Klaus Erich Dietl und Stephanie Müller mit Skulpturen aus Stoff sowie und Silke Markefka mit Malerei und Nikolai Vogel mit nicht-malerischen Kompositionen und Objekten. Im Anschluss wohnten wir einem Artist Talk mit dem aktuell in der Platform residierenden Gastkünstler Duncan Swann bei.