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21.03.: Führung durch RischART | JAJA NEINNEIN VIELLEICHT

Liebe Freunde des Kunstclub13,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf das Coronavirus haben wir uns gemeinsam mit den Veranstaltern entschieden, die geplante Führung durch die Ausstellung „RischArt – JAJA NEINNEIN VIELLEICHT“ am 21. März im Gasteig abzusagen

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 15. März ab 11.00 Uhr formlos eröffnet. Einmalig wird dann um 12.00 Uhr im Außenbereich die Perfomance von Sophia Süßmilch „Denkmal der Beleidigung“ zu sehen sein. Danach haben Sie bis zum 5. April Gelegenheit, auf eigene Faust und mit ausreichendem Abstand zu anderen Kunstinteressierten durch das erste Obergeschoss des Gasteig zu schlendern. Die Ausstellung kreist um die Vielschichtigkeit der Sprache. Es gibt Werke von Albert Coers, Maximilian Erbacher, Alicia Framis, Dana Lürken, Bea Meyer, Clara Oppel, Thomas Rentmeister, Wolfgang Stehle, Sophia Süßmilch und Thomas Thiede zu entdecken. Wir sind sicher, dass sich der Besuch lohnt!

Weitere Informationen zu Ausstellung und Künstlern finden Sie hier.

Wir werden Sie rechtzeitig informieren, ob der Atelierbesuch bei Jan Davidoff am 29. April stattfinden kann.

Mit den besten Wünschen und Grüßen, Ihr Vorstand des Kunstclub13

15. RischArt_Projekt 2020
 
JAJA NEINNEIN VIELLEICHT

Eine Ausstellung im Gasteig München
13.03. – 05.04.2020

Eröffnung: Sonntag, 15. März 2020, 11.00 Uhr

Ort: Gasteig München, Rosenheimer Str. 5, 81667 München

Seit 1983 wagen die RischArt_Projekte immer wieder neue Wege, um Kunst in den öffentlichen Raum zu bringen. Kurz vor der Sanierung des Gasteigs wird nun eine inhaltlich spannende Symbiose mit Europas größten Kulturzentrum eingegangen.

Im 3. Jahrzehnt des noch jungen 21. Jahrhunderts werden die teils ambivalenten Auswirkungen der immer schneller voranschreitenden Globalisierung auch auf lokaler Ebene zunehmend sichtbar. Der Mythos des Turmbaus zu Babel scheint Wirklichkeit geworden zu sein. Neben wichtigen Themen wie Klimawandel und Massenmigration stellt sich die Frage, wie man auch sprachlich die Welt neu ordnen bzw. überhaupt verstehen kann. 10 eingeladene Künstler*Innen nähern sich dem vielschichtigen Thema Sprache und Kommunikation mit ihren speziell für den Gasteig konzipierten Arbeiten.

KünstlerInnen

Albert Coers, Maximilian Erbacher, Alicia Framis, Dana Lürken, Bea Meyer, Clara Oppel, Thomas Rentmeister, Wolfgang Stehle, Sophia Süßmilch, Thomas Thiede

Initiatoren
Gerhard Müller-Rischart
Magnus Müller-Rischart

Kuratorin
Katharina Keller, Freie Kuratorin und Künstlermanagerin
Hat 13 von insgesamt 15 RischArt_Projekten kuratiert.

Organisatorische Leitung
Kirsten Wengmann, Kulturmanagement

Bildnachweis: Alicia Framis, Is My Body Public?, 2018
© Alicia Framis, VG Bild-Kunst Bonn, 2020

Führung 14. RischArt_Projekt: PARASYMPATHIKUS
1. Juli 2017
RischART_Paraympatikus

„Ruhe mitten in der Stadt, ist das überhaupt möglich?“. Um Antworten auf diese zentrale Frage zu finden, hatte die Kuratorin Katharina Keller sechs KünstlerInnen eingeladen, das diesjährige Ausstellungsthema zu interpretieren.

Bereits seit 1983 gehen die RischArt_Projekte immer wieder neue Wege, um Kunst in den öffentlichen Raum zu bringen. 2017 wurde das 14. RischArt-Projekt, eingebettet in die besondere Atmosphäre des Kunstareals, für drei Wochen zum urbanen Ruhepol, Ort der entspannten Kommunikation und Zerstreuung, ein temporärer Kunstort mitten in der Stadt.

Beteiligte KünstlerInnen: Wolfgang Ellenrieder, Beate Engl, Alexandra Hendrikoff, Vincent Tavenne, Ina Weber, Martin Wöhrl.

Die Führung erfolgte durch die Kuratorin Katharina Keller.

Sammlung Rischart: Kunst in der Backstube
28. November 2015

Rischart, wo’s duftet und schmeckt. Die Familie Müller-Rischart ist aber nicht nur bekannt durch köstliche Backwaren und leckere Torten, sondern engagiert sich auch seit vielen Jahren für Zeitgenössische Kunst. Erst im Juli waren wir mit dem Kunstclub13 bei der von ihnen inszenierten Ausstellung WARTE.ZEIT im Münchener Hauptbahnhof. Im Abstand von 2-3 Jahren gibt es die Projekte Kunst im öffentlichen Raum. Die Ausstellung vor 2 Jahren war im Alten Botanischen Garten.

Natürlich sammelt die Familie auch Kunst und selbst in der Backstube hängt Kunst. Und da gingen wir zusammen hin und ließen alle 5 Sinne anregen. Die Führung begleitete Katharina Keller, die auch schon die Ausstellung im Bahnhof kuratiert hatte. Ein besonderes Schmankerl am Samstag vor dem 1. Advent. Gerhard und Magnus Müller-Rischart begleiteten unsere Gruppe. Zum Abschluss gab’s in der Kantine noch reichlich Verpflegung und eine angeregte Diskussion.

WARTE ZEIT – Kunst im Hauptbahnhof München
8. Juli 2015
WARTE ZEIT

Der Kunstclub13 organisierte eine Führung durch die Ausstellung „Warte.Zeit“ im Münchner Hauptbahnhof nur einen Tag nach der Eröffnung. Die Führung übernahm Katharina Keller, Kuratorin der Ausstellung.

Beim 13. RischArt_Projekt setzen sich 10 künstlerische Positionen mit der Erfahrung des Wartens und der Zeit auseinander. Sie umkreisen das Thema auf vielschichtige Weise und in den unterschiedlichsten künstlerischen Medien wie Installationen, Interaktionen, Video, Performances und einer eigens für das Projekt produzierten App.

Der Bahnhof als räumlicher Ort nimmt dabei eine zentrale Rolle ein: er ist Weltbühne, Transitort, Ziel oder Ausgangspunkt von Reisenden. Damit eng verbunden ist das Warten. Was löst Warten in mir aus? Wie gehe ich mit meiner Zeit um? Jeder kennt das Gefühl, das sich jedoch – je nach Situation des Wartens – immer wieder neu darstellt.

Das Warten verfügt über verschiedenste Facetten und impliziert viele positive Aspekte, wie das romantische Warten. Warten ist kreativ, ein Lernprozess, der die Sinne für die Wahrnehmung des eigenen Ichs und der räumlichen Umgebung sensibilisiert.  Zeit ist dadurch neu und anders erfahrbar, besonders vor dem Hintergrund einer Gesellschaft, in der nicht Geld sondern Zeit die eigentliche Währung zu sein scheint.

Für zwei Wochen soll am Münchner Hauptbahnhof ein sozialer Raum entstehen, ein Ort der Inspiration und Kommunikation. Gleichzeitig ist die Ausstellung ein Angebot an Wartende, die Zeit für eine individuelle Begegnung mit den Kunstwerken zu nutzen.

Künstler: Dörthe Bäumer, Matthias Beckmann, Willi Dorner, Ute Heim, Franziska und Sophia Hoffmann, LIGNA, Wolfgang Stehle, Clea Stracke + Verena Seibt, Veronika Veit, Doris Weinberger

Dauer der Ausstellung: 07. bis 19. Juli 2015, täglich 10.00 – 20.00 Uhr

Initiatoren: Gerhard Müller-Rischart, Magnus Müller-Rischart