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Führung 14. RischArt_Projekt: PARASYMPATHIKUS
1. Juli 2017
RischART_Paraympatikus

„Ruhe mitten in der Stadt, ist das überhaupt möglich?“. Um Antworten auf diese zentrale Frage zu finden, hatte die Kuratorin Katharina Keller sechs KünstlerInnen eingeladen, das diesjährige Ausstellungsthema zu interpretieren.

Bereits seit 1983 gehen die RischArt_Projekte immer wieder neue Wege, um Kunst in den öffentlichen Raum zu bringen. 2017 wurde das 14. RischArt-Projekt, eingebettet in die besondere Atmosphäre des Kunstareals, für drei Wochen zum urbanen Ruhepol, Ort der entspannten Kommunikation und Zerstreuung, ein temporärer Kunstort mitten in der Stadt.

Beteiligte KünstlerInnen: Wolfgang Ellenrieder, Beate Engl, Alexandra Hendrikoff, Vincent Tavenne, Ina Weber, Martin Wöhrl.

Die Führung erfolgte durch die Kuratorin Katharina Keller.

Sammlung Rischart: Kunst in der Backstube
28. November 2015

Rischart, wo’s duftet und schmeckt. Die Familie Müller-Rischart ist aber nicht nur bekannt durch köstliche Backwaren und leckere Torten, sondern engagiert sich auch seit vielen Jahren für Zeitgenössische Kunst. Erst im Juli waren wir mit dem Kunstclub13 bei der von ihnen inszenierten Ausstellung WARTE.ZEIT im Münchener Hauptbahnhof. Im Abstand von 2-3 Jahren gibt es die Projekte Kunst im öffentlichen Raum. Die Ausstellung vor 2 Jahren war im Alten Botanischen Garten.

Natürlich sammelt die Familie auch Kunst und selbst in der Backstube hängt Kunst. Und da gingen wir zusammen hin und ließen alle 5 Sinne anregen. Die Führung begleitete Katharina Keller, die auch schon die Ausstellung im Bahnhof kuratiert hatte. Ein besonderes Schmankerl am Samstag vor dem 1. Advent. Gerhard und Magnus Müller-Rischart begleiteten unsere Gruppe. Zum Abschluss gab’s in der Kantine noch reichlich Verpflegung und eine angeregte Diskussion.

WARTE ZEIT – Kunst im Hauptbahnhof München
8. Juli 2015
WARTE ZEIT

Der Kunstclub13 organisierte eine Führung durch die Ausstellung „Warte.Zeit“ im Münchner Hauptbahnhof nur einen Tag nach der Eröffnung. Die Führung übernahm Katharina Keller, Kuratorin der Ausstellung.

Beim 13. RischArt_Projekt setzen sich 10 künstlerische Positionen mit der Erfahrung des Wartens und der Zeit auseinander. Sie umkreisen das Thema auf vielschichtige Weise und in den unterschiedlichsten künstlerischen Medien wie Installationen, Interaktionen, Video, Performances und einer eigens für das Projekt produzierten App.

Der Bahnhof als räumlicher Ort nimmt dabei eine zentrale Rolle ein: er ist Weltbühne, Transitort, Ziel oder Ausgangspunkt von Reisenden. Damit eng verbunden ist das Warten. Was löst Warten in mir aus? Wie gehe ich mit meiner Zeit um? Jeder kennt das Gefühl, das sich jedoch – je nach Situation des Wartens – immer wieder neu darstellt.

Das Warten verfügt über verschiedenste Facetten und impliziert viele positive Aspekte, wie das romantische Warten. Warten ist kreativ, ein Lernprozess, der die Sinne für die Wahrnehmung des eigenen Ichs und der räumlichen Umgebung sensibilisiert.  Zeit ist dadurch neu und anders erfahrbar, besonders vor dem Hintergrund einer Gesellschaft, in der nicht Geld sondern Zeit die eigentliche Währung zu sein scheint.

Für zwei Wochen soll am Münchner Hauptbahnhof ein sozialer Raum entstehen, ein Ort der Inspiration und Kommunikation. Gleichzeitig ist die Ausstellung ein Angebot an Wartende, die Zeit für eine individuelle Begegnung mit den Kunstwerken zu nutzen.

Künstler: Dörthe Bäumer, Matthias Beckmann, Willi Dorner, Ute Heim, Franziska und Sophia Hoffmann, LIGNA, Wolfgang Stehle, Clea Stracke + Verena Seibt, Veronika Veit, Doris Weinberger

Dauer der Ausstellung: 07. bis 19. Juli 2015, täglich 10.00 – 20.00 Uhr

Initiatoren: Gerhard Müller-Rischart, Magnus Müller-Rischart