Ein Podiumsgespräch mit Akteur:innen des Kunst-am-Bau-Programms der Stadt München, QUIVID
Zeitgenössische Kunst kann man in München nicht nur in Museen oder Galerien sehen, es gibt auch eine überraschend große Anzahl von Kunstprojekten im öffentlichen Raum. QUIVID heißt das städtische Programm, das sich der Kunst am Bau widmet, Künstler:innen fördert und die städtische Baukultur bereichert. Mit QUIVID setzt die Stadt München eine fast hundertjährige Tradition der Kunst am Bau fort und realisiert im Rahmen kommunaler Bauprojekte zeitgenössische Kunst. Bis zu zwei Prozent der Bauwerkskosten sind entsprechend der Richtlinien für Kunst anzusetzen. Auftraggeber ist das Baureferat, das seit 1985 von der Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum beraten wird. Bei Neubauten von Kindergärten, Schulen, städtischen Verwaltungsgebäuden, Kulturbauten und U-Bahnhöfen, bei neuen Grünanlagen, Platzgestaltungen und bei Bauvorhaben aller städtischen Eigenbetriebe werden Künstler:innen beteiligt.
In einem Podiumsgespräch gaben Lisa Maria Weber aus der Geschäftsführung von QUIVID, der Fotograf Florian Holzherr als Kunstsachverständiger der aktuellen Münchner Kunstkommission und Künstler Benedikt Hipp Einblicke hinter die Kulissen der Kunst im öffentlichen Raum in München.
Datum: Montag, 23. März 2026
Ort: Café Reitschule
Königinstraße 34, 80802 München