Plastic Age – Faszination und Schrecken eines Materials in Kunst und Wissenschaft

Plastik ist überall und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es macht das Leben einfacher und bunter, es ist billig und beliebig formbar. Schon allein deshalb wird immer mehr davon produziert. Lag die weltweite Produktion 1950 noch bei 1,7 Millionen Tonnen, stieg sie kontinuierlich auf 288 Millionen Tonnen im Jahr 2012 an. Oder anders ausgedrückt: In den vergangenen zehn Jahren wurde in etwa so viel Plastik hergestellt, wie im gesamten letzten Jahrhundert.

Auch die bildende Kunst erprobt Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen von Plastik. Künstler erkunden auf ihre Weise das ungeheure Innovationspotenzial von Kunststoff und nutzen seine verblüffende Vielfältigkeit und leichte Formbarkeit für ihre Arbeit. Dabei sind sie sich der damit verbundenen Problematik für Mensch und Umwelt durchaus bewusst. Oft ist gerade die dem Thema innewohnende Ambivalenz Teil seiner Anziehungskraft.

Mit dem Projekt >Plastic Age< möchte die ERES-Stiftung Faszination und Schrecken dieses besonderen Materials aus künstlerischer und wissenschaftlicher Sicht beleuchten.

Künstler:  Paweł Althamer, Michael Beutler, Juliette Bonneviot, Olaf Holzapfel, Christoph Knoch, Bert Löschner, Philipp Messner, Claire Morgan, Alexandra Navratil, Dan Peterman, Tobias Rehberger, Tom Verbruggen

Der Kurator Daniel Bürkner führte unsere Gruppe durch die Ausstellung.