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Diplom_2022

Diplomausstellung in der Akademie der Bildenen Künste

Der erste Teil der Diplomausstellung in der Akademie der Bildenden Künste fand Anfang Februar wieder im gewohnten Ausstellungsformat statt. Rund 50 Studierende zeigen im Altbau der Akademie ihre Abschlussarbeiten. Auffallend stark vertreten war dieses Mal die Malerei. Da ein gemeinsamer Rundgang unter Pandemiebedingungen nicht stattfinden konnte, haben sich unsere Vorstandsmitglieder Hans-Joachim Heins und Susanna C. Ott ein Bild für unsere Mitglieder gemacht. 
Aufgefallen ist ihnen Julia Walk, die mit ihren „Sugar Bois“ das klassische Machtverhältnis von männlichem Künstler und weiblichem Objekt lustvoll umkehrt (Klasse Kogler/Preis der Akademie aus dem Stipendienfonds). Im nicht leicht zu bespielenden Vestibül des ersten Obergeschosses überzeugte eine Installation von Milan Josef Till (Kl. Hildebrandt / Debütantenförderung). Auch die Italienerin Ilaria Igliani (Kl. Rosefeldt/Preis des Alademievereins) und Andrei Hâncu (Kl. Kogler/Preis der Akademie aus dem Stipendienfonds) waren eine Entdeckung. In der Klasse Oehlen blieben die surrealen Bilder von Alessandro Bostelmann in Erinnerung, der mit seinen Aktporträts entwaffnend humorvoll queere Identitäten verhandelt. Gut gefallen haben uns neben vielen anderen Positionen auch die Arbeiten des Schotten Paul Adie aus der Schmuckklasse von Karen Pontoppidan.

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