Münchner Zukunftsland gleich hinterm Ostbahnhof: Werksviertel und whiteBOX

Auf die Partylöwen folgen die Schafe:

Auf dem ehemaligen Gelände des Kunstparks-Ost entstanden Lofts, Büros und Restaurants und über 30 Ateliers in der whiteBOX. Sogar eine Blumenwiese auf dem Dach mit einer Schafherde ist geplant.

Das sogenannte Werk 3 war in früheren Zeiten wesentlicher Bestandteil der Kartoffelknödel-Fabrik der Firma Pfanni. Es blieb in seinen Grundstrukturen erhalten, wurde aber vollständig modernisiert, aufgestockt und erweitert.

Ein spannendes Projekt mit seinem rauen Industrie-Charme. Und gleich nebenan wird demnächst das Konzerthaus-München gebaut werden, wenn dann mal alle Bewerber die Architektur-Ausschreibung abgegeben haben.

Die Künstlerin Patricia Wich führte uns durch mehrere Ateliers, natürlich auch durch ihr eigenes. Dort konnten wir das Modell einer Arbeit für eine neue Schule auf dem Domagkgelände bewundern. Die Arbeit muss sie am kommenden Wochenende installieren und die Kinder werden viel Spaß beim Klettern und Versteckspielen haben. Danke an alle, die am Samstag Nachmittag für unsere Gruppe ihre Türen geöffnet haben. Neben Patricia waren es Stephanie Maier, Gregor Passens, Johannes Wende, Matias Becker, Robert Weissenbacher, Sinon von Stietencron, Matthias Fucks und Youjin Yi. Einen Eindruck, auch aller anderen Positionen, findet man hier:

http://www.whitebox-muenchen.de/kuenstler/

Zum Schluß führte uns die Künstlerin Judith Egger noch duch ihre Ausstellung URSPRUNG/ORIGINS – eine Versuchsannäherung über die Selbstorganisation der Materie und die Entstehung des ersten Lebens auf der Erde. Das ist ein interdisziplinäres Projekt im Dialog der Künstlerin mit dem Biophysiker an der LMU, Prof. Dieter Braun. Richtig spannend und auch lustig, zumal Judith zum Schluß auch noch die Urknallbrille aufsetzte.