Rückblick Führungen

Die Kunstakademie München zu Gast in den Beschwerdekammern der European Patent Agency
3. Dezember 2019

Mit START-UP ergreift das EPA die Initiative zur Förderung junger Kunst in einem neuen Community Outreach Programme. Fünf junge Künstler, die an der Akademie der Bildenden Künste München studieren oder aus ihr hervorgegangen sind, wurden eingeladen, Räume der Beschwerdekammern des EPA am Standort Haar mit temporären Interventionen zu bespielen.

Künstlerraum 1: Lena Policzkas künstlerischer Ansatz ist geprägt von einem konzeptionellen Zugriff auf die sichtbare Welt. Ihre Arbeiten, die sich in den Bereichen Skulptur, kinetische Installation, Fotografie und Video bewegen, setzen sich mit Sachverhalten aus Natur und Wissenschaft sowie gesellschaftlichen Konventionen einer postindustriellen Welt auseinander. Mit Hilfe ihrer Kunst gelingt es Policzka, aktuell diskutierte Themen wie Genforschung und Optimierungsdrang des Menschen aus einer anderen Perspektive zu beleuchten. Häufig bezeichnet die Künstlerin ihre Werke als Denkmodelle und reagiert mit den Inhalten, die sie in ihren Projekten verhandelt, auf die drängenden Fragen der Gegenwart. Optimatics II und Golden Spike repräsentieren dabei zwei Facetten ihrer Auseinandersetzung mit der Stammzellenforschung und der Frage, ob der Mensch die Natur als gestaltende Kraft abgelöst hat.

Künstlerraum 2: Pauline Stroux betreibt Foodure-/ Food-Future-Forschung und tritt darin auch als Kunstfigur in verschiedenen Rollen auf. Dabei reflektiert sie unsere heutigen Formen der Nahrungsaufnahme und konzipiert davon ausgehend zukünftige Ernährungsweisen. Die Idee einer Infusion für einen optimierten Lebensstil führte zur Gründung des fiktiven Unternehmens OYL. Optimize Your Life. Dessen Produkte und Angebote werden im EPA im Rahmen von multimedialen Installationen als auch mithilfe einer Pop-up Bar präsentiert, bei der es möglich ist, mit der eigenen Stoffwechsel-Optimierung zu beginnen. Mit dem einheitlichen, sehr sorgfältig inszenierten Auftreten bewegt sich die Künstlerin bewusst zwischen einer an Labor, Krankenhaus oder Wellness erinnernden Ästhetik und gleichzeitig einem sehr modernen und futuristischen Erscheinungsbild.

Künstlerraum 3: Rosa Stern ist ein künstlerisches Duo, dessen Name sich aus den Namen der Künstler Rosanna Marie Pondorf und Simon Sternal zusammensetzt; die beiden arbeiten seit ca. zwei Jahren zusammen und gestalten hier einen Raum gemeinsam. Internationale Zahlungsströme im virtuellen Geldverkehr, die Offenlegung von Information zur Produktion von Blanko-Kreditkarten über Open Source Software sowie unser Umgang mit physischem Geld sind Gegenstand der Arbeiten von Rosanna Marie Pondorf.
Simon Sternal interessiert sich für die digitalen Spuren von Computerspiel-Communities, die er in Form einer mehrteiligen Wandtafel-Installation mit zeichnerischen Mitteln umsetzt. Seine Tusche-Zeichnungen verwenden Symbole aus den Skripten dieser Games und verweben diese zu einem virtuellen Universum, das Fetische der Pop-Kultur aufgreift und die digitale Persönlichkeit des Nutzers sichtbar macht.

Eine tolle Idee, kreative Umsetzung, die allen viel Spaß bereitet hat.

Einen Einlick in die Sammlung des EPA können Sie hier werfen.

Weihnachtsplausch bei einem Münchner Sammlerpaar
2. Dezember 2019

Leuchtende Augen hatten die Teilnehmer beim Weihnachtsplausch, zu dem der Kunstclub13 exklusiv die Mitglieder in die Wohnung eines Münchner Sammlers und seiner Frau in München-Schwabing einlud. Der Sammler holte wissensreich über seine Sammlungsstücke aus; auch das Gesellige sollte bei Plätzchen, Glühwein und Crémant nicht zu kurz kommen. Schade nur, dass wir nicht alle Interessenten unterbringen konnten.

Führung „Zimmer frei“ im Hotel Mariandl
16. Oktober 2019

Das Künstlerprojekt ZIMMER FREI ist seit 1999 zu einem beliebten Bestandteil der Münchner Ausstellungsszene herangewachsen. Jedes Jahr nach dem Oktoberfest beziehen Münchner KünstlerInnen mit internationalem Hintergrund Zimmer auf zwei Etagen des Hotel Mariandl und bringen für eine Woche den Hotelalltag durcheinander. Sie setzen sich mit den Räumlichkeiten und der Atmosphäre des Hotels auseinander, entwickeln Geschichten, Inszenierungen, situative Experimente, Performances, Videoarbeiten und Vieles mehr.

Auch dieses Jahr führte der Kunstclub13 eine Führung am Abend des 16. Oktober durch. Mit HJ Heins besuchten wir nacheinander alle bespielten Räume im 1. und 2. Stock. Beteiligte KünstlerInnen: Jie Li, Kazuyo Yabuuchi, Judith Neunhäuserer, Mehmet & Kazim Akal, Natalya Borushchak, Cordula Schieri, Patrik Tircher, Philipp Lier, Ivan Baschang, Esther Zahel, Katarina Sopcic, Klaudia Kolaric.

Zum Abschluss gab es ein gemütliches Get-Together im Café Beethoven unten im Haus.

Führung über die Kunstmesse POSITIONS Munich Art Fair
1. Oktober 2019

Max. Teilnehmerzahl: 25    

1894 wurde die „Reithalle“ als Exerzierhalle des Königlich Bayerischen Regiments erbaut. Wo einst die Pferde der Kavallerie trabten, fand vom 17. bis 20. Oktober auf rund 1200 qm die „Positions Munich Art Fair“ statt. 2014 von Kristian Jarmuschek und Heinrich Carstens in Berlin gegründet, ist die „Positions“ inzwischen als Teil der Berliner Art Week im September sowie mit ihren Ablegern in Frankfurt und Basel ein fester Programmpunkt im deutschsprachigen Kunstherbst. Nach zwei erfolgreichen Ausgaben der auf Papierarbeiten fokussierten Ausgabe „Paper Positions“ in der Alten Bayerischen Staatsbank wurde das Konzept in München 2019 erweitert zur „POSITIONS Munich Art Fair“. Zeit für einen Besuch! 

Den Papierarbeiten galt nach wie vor besonderes Augenmerk – ihnen war eine eigene Rubrik gewidmet, die mit ihren kleinen und für viele wohl auch noch erschwinglichen Formaten den Reiz der Messe ausmachte. 37 Aussteller präsentierten sich in der Reithalle sowohl mit international etablierten, als auch mit aufstrebenden Positionen zeitgenössischer Kunst. Kristian Jarmuschek, nicht nur Direktor der Messe, sondern auch selbst Galerist aus Berlin und Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Galerien und Kunsthändler, stellte uns bei einem Rundgang seine persönlichen Highlights vor. Darunter gefielen vor allem die ungewöhnlichen Objekte aus gerissenen Papierbahnen von Angela Glajcar bei Nanna Preußners aus Hamburg und die immer wieder ob ihrer handwerklichen Perfektion auffallenden japanischen Künstler*innen der Münchener Galerie Micheko. Auch Hell Gette, die dieses Jahr für den Förderpreis des Kunsclub13 nominiert war, konnten wir mit einer ungewöhnlichen Papierarbeit entdecken. 

Mit ihrer vergleichsweise kleinen Zahl ausgewählter Aussteller haben wir die POSITIONS Munich Art Fair als eine konzentrierte und sympathische Kunstmesse erlebt, die mit vielen spannenende Arbeiten zum genaueren Hinsehen verleitete. Und so manchen unserer im Anschluss noch ausschwärmenden Teilnehmer vielleicht ja sogar zum Kauf…

Galerieführung zur Open Art am 14. September
14. September 2019
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Pünktlich zum Ende der Ferienzeit startet auch dieses Jahr die „Open Art“, das Kunstwochenende der Münchner Galerien. Am Eröffnungswochenende zeigen Galerien und Institutionen bei verlängerten Öffnungszeiten ein besonders attraktives Programm, das durch Performances, Paneldiskussionen und natürlich eine Party komplettiert wird.

Der Kunstclub13 bietet zu diesem Anlass eine von Mitgliedern des Vorstands geführte Tour durch einige ausgewählte Stationen innerhalb der Maxvorstadt. Der ca. 2-stündige „Kunstspaziergang“ startet am 14, September um 14.00 Uhr und bietet Gelegenheit, anschließend auch noch individuelle Entdeckungen zu unternehmen. Ein Schwerpunkt der Tour wird der Besuch von Galerien sein, die bei der bereits im vergangenen Jahr gestarteten Initiative „Various Others“ mitmachen. Die beteiligten Galeristen laden Kollegen aus dem In- und Ausland zu Gastausstellungen ein, so dass der Focus über die Kunstszene München hinaus reicht.

Startpunkt wird allerdings keine kommerzielle Galerie sein, sondern die „Galerie der DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst“. Hier zeigt die auch international hoch angesehene tschechische Künstlerin Magdalena Jetelova´ ihren jüngsten Werkzyklus „Pacific Ring of Fire“. Das Thema der Grenze, bzw. der Ausgrenzung besitzt einen starken aktuellen Bezug und spielt seit Jahren eine zentrale Rolle in Jetelovas Arbeit.

Jahresausstellung AdBK und zweiter Teil der Diplomausstellung
27. Juli 2019
Akademie München

Heiß war es, sehr heiß, und die vorbereitete Tour bot zwar keine Abkühlung, aber interessante und abwechslungsreiche Einblicke in das Schaffen junger Künstler.

Das Diorama der Klasse Pitz reflektiert die Situation der Jahresausstellung. Die Besuchenden kommen, um Entwicklungen, Prozess an der Akademie zu sehen, mitzuerleben – aus Schaulust. Studierende präsentieren ihre Arbeiten einem Publikum, jede*r in eigener Weise, und beobachten genau die Reaktionen. Die Akademie wird für ein paar Tage zum Ort der Präsentation der Produktion der Studierenden, anstatt ein Ort des Produzierens zu sein. Die Rolle der Arbeiten der Studierenden ändert sich, genauso wie soziale Dynamiken. Die Akademie wird durch die Jahresausstellung in einen für diesen Ort der Lehre, des Experiments und der Produktion artifiziellen Zustand versetzt. Den Kunstmarktindex „Die Stars von morgen“ hat sich Florian Huth, aus der Klasse von Olaf Metzel, als Grundlage für seine Diplomarbeit genommen. Er hat Arbeiten von Künstlern, die vor ihm auf der Liste stehen, im Internet gesucht, sie nachgemacht und stellt somit den Kult der Originalität in Frage. Sind wir nicht alle igendwie Kopisten?

Lilian Robl, aus der Klasse von Alexandra Bircken, ist bekannt durch Arbeiten, die sich mit Sprache und Worten beschäftigen. Ihre Diplomarbeit ist ein Video in dem sie das Wort „kippen“ seziert. Wenn man sagt, etwas stehe auf der Kippe, ist damit der Zustand zwischen Ruhen und Fallen gemeint, wobei das Fallen die wahrscheinlichere Option ist. Bei Lilian kippte sogar die Bank im Raum.

Die Klasse von Julian Rosenfeldt blickt aus dem Jahr 4589 zurück in unsere Ist-Zeit. Die Archäologen entdecken dann recht lustige Dinge, u.a. eine Parfümflasche von Rudolph Moshammer und ein @-Zeichen.

Die Klasse des ehemaligen Professors Jean Marc Bustamente lebt seit Jahren von nur temporär gelöster Professorennachfolge. Mit einem 1-Jahresvertrag wird die Klasse jetzt von der Künstlerin Anna McCarthy, unserer Förderpreisträgerin von 2014, und dem Künstler Andreas Chwatal betreut. Jacob Gilg stellte uns seine Arbeiten und die der Malerklasse vor.

Wie der Name schon sagt: Der Kolosssaal ist tatsächlich ein Koloss von einem Saal. Die Studierenden der Klasse von Alexandra Bircken haben die große Herausforderung angenommen, diesen schwer zu gestaltenden Raum mit ihren Arbeiten zu bändigen. Und sie haben die Aufgabe als Team mit Bravour gelöst. Eine mit dem 3D-Drucker entstandene engelhafte Skulptur von Alexander Scharf bespielt zusammen mit seiner noch nicht abgeschlossenen Videoarbeit die kapellenartige Apsis des Raumes. Sophia Mainka verbindet sperrige Metallobjekte, die dem Fitness-/Wellness-Bereich entnommen scheinen mit ihrem Video, welches mit seinen körperbezogenen Sequenzen thematisch daran anschließt. Und Nikolai Gümbel gelingt es sehr gut, die Höhe des Raumes durch eine geradezu elgante Setzung mit zwei voreinander schwebenden Bannern künstlerisch und kunstvoll zu beherrschen.

Zum Abschluss gab es noch den preisgekrönten und sehr sehenswerten Film von Paul Valentin.

Die Sorge der Stellenbesetzung zog sich durch jedes Gespräch. Jorinde Voigt geht, wer kommt danach? Olaf Metzel ist aus Altersgründen schon ausgeschieden. Wer kommt danach? Bustamante – Wie geht es weiter mit der Klasse? Neben dem sehr warmen Wetter waren das für viele Studierende die heißen Fragen.

Tagesausflug nach Traunreut und Bad Aibling
29. Juni 2019
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Tagesausflug nach Traunreut und Führung durch „DASMAXIMUM“.  Anschließend Besuch in Bad Aibling bei dem Sammler Dr. Rainer Neumann.

Am Samstag, den 29. Juni 2019 unternehmen wir einen Tagesausflug an den Chiemsee. Wir besichtigen zunächst das Museum DASMAXIMUM in Traunreut und besuchen nach einer Einkehr im Biergarten die Sammler Eva-Maria und Dr. Rainer Neumann in Bad Aibling. Dazu werden wir einen Bus mieten und laden Sie herzlich ein, mitzukommen.

DASMAXIMUM zeigt seit 2011 vier deutsche und vier amerikanische Künstler, die die Kunst seit den 1960er Jahren bis heute auf entscheidende Weise prägen. Sie gehören zu den engsten Weggefährten des Galeristen Heiner Friedrich, der seit seinen Anfängen in München, Köln und New York international als Mittler zwischen Künstlern und Museen und als Mitbegründer so bedeutender Stiftungen wie der Dia Art Foundation aktiv ist.

Es war früh morgens schon recht heiß, aber im wohltemperierten Bus ließ sich die Reise der 30 Teilnehmer sehr gut an. Bereits auf der A8 vor Unterhaching überholte die letzte Teilnehmerin mit einem Taxi den Bus und wechselte auf dem Aldi Parkplatz vom Taxi in unseren Bus. Die Gruppe war komplett.

DASMAXIMUM muss man erlebt haben. Es zeigt seit 2011 vier deutsche und vier amerikanische Künstler, die die Kunst seit den 1960er Jahren bis heute auf entscheidende Weise prägen. Sie gehören zu den engsten Weggefährten des Galeristen Heiner Friedrich, der seit seinen Anfängen in München, Köln und New York international als Mittler zwischen Künstlern und Museen und als Mitbegründer so bedeutender Stiftungen wie der Dia Art Foundation aktiv ist. Auf einem 3000 m² großen Gelände hat Friedrich für DASMAXIMUM einen zuvor industriell genutzten Gebäudekomplex in ein Tageslicht-Museum umgewandelt.

In den weiträumigen Hallen bieten größere Werkgruppen und Serien einen eindrucksvollen Überblick über das Werk von Georg Baselitz, Uwe Lausen, Imi Knoebel, Blinky Palermo und Maria Zerres. Darüber hinaus gibt es mehr als 20 Bilder von Andy Warhol, jeweils eigene Hallen für die Skulpturen von John Chamberlain und Walter De Maria sowie die Lichtinstallation aller „European Couples“ von Dan Flavin, welche die intensive Verbindung der amerikanischen und deutschen Kunst seit den 60er Jahren vor Augen führt. Die Führung durch Dr. Birgit Löffler und Dr. Maria Schindelegger war beeindruckend.

Im Freigelände lagen sie wieder, die Basaltstelen, die Joseph Beuys zur Documenta7 vor dem Fridericianum in Kassel aufhäufte. Unter dem Titel „7000 Eichen – Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“ wurden in den folgenden 5 Jahren tatsächlich die 7000 Bäume, mit jeweils eine der Stelen, gepflanzt. Heiner Friedrich hatte die Beuys Aktion teilweise finanziert und das Projekt für Traunreut fortgeführt.

Nach der Erholung im Wochinger Brauhaus ging es nach Bad-Aibling-Berbling zum historischen Leiblhof, dem Wohnsitz des Ehepaares Eva-Maria und Rainer Neumann. Das lässt sich kaum beschreiben, man muss es erlebt haben. Drei Generationen Neumann begrüßten uns, ein Buffet mit süßen Teilchen und Canapes war aufgebaut und uns schlug eine außergewöhnliche Herzlichkeit entgegen. Die besondere Vorliebe des Ehepaars gilt den österreichischen Künstlern Hermann Nitsch, Hubert Scheibl und Julius Deutschbauer. Nachdem sich die Werke viele Jahre in verschiedenen Geschäftsräumen befanden, bespielen die passionierten Kunstfreunde heute ein eigenes „Bilderhaus“ mit ihrer Sammlung. Einige von uns schafften auch noch den Spaziergang zur nahegelegenen Rokoko-Kirche zum Heiligen Kreuz auf den Spuren des Malers Wilhelm Leibl, der von 1878 bis 1881 in Berbling lebte.

Wir wären alle gerne noch Stunden bei der reizenden Familie geblieben, nur der Busfahrer mahnte zum Aufbruch, er hatte noch einen späteren Termin. Es war ein wunderbarer Tag, der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Führung durch Z COMMON GROUND
23. Mai 2019
z common ground

4000 qm, mehr als 100 Künstler*innen und Kulturschaffende – das Projekt Z aktiviert das ungenutzte Potenzial des ehemaligen Gewerbehofs in der Zschokkestraße 36, in München Laim. Unter dem Motto »Zerneuerung« bietet das Gebäude als Material und Experimentierfeld zugleich allen Akteur*innen die Möglichkeit und Freiheit, den vorhandenen (Frei-) Raum neu zu denken, zu nutzen und zu gestalten. Es war ein unterhaltsamer und spannungsreicher Parcours gestern mit der Kuratorin Laura Lang.

Die meisten von uns hielten über 2 Stunden aus. Bildende Kunst, Street Art, Performance, Musik und Theater bietet das abwechslungsreiche Programm noch bis zur Finissage am 2. Juni 2019. Auch die Einstudierung von „Werther’s quest for love“ der Kammerspiele wird es am 2. und auch 5. Juni jeweils um 21.15 Uhr noch einmal geben. Für alle Theaterfreunde eine absolute Empfehlung.

Ach ja, die Finissage, unser Förderpreisträger 2017, Andreas Peiffer, will den Fahrstuhl abends zum Absturz bringen. Aber wohl ohne Besucher. Bis dahin spielt im Treppenhaus Miles Davis mit seiner coolen Trompete die Titelmelodie aus dem Film „Fahrstuhl zum Schafott“.

Danke an Laura für den tollen Abend und an Marc Sander für die Fotos.

Besuch bei der Munich Re und Führung durch die Ausstellung von Roland Fischer
14. Mai 2019
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Wir besuchten die Munich Re Art Gallery, wo derzeit die Ausstellung Roland Fischer – Portraits and Places läuft. Dr. Susanne Ehrenfried, Leitung Corporate Art bei Munich Re sowie der Künstler führten durch die Ausstellung. Während Ehrenfried die Arbeiten Roland Fischers im Sinne eines künstlerischen Diskurses präsentierte, ergänzte Fischer diese Ausführungen durch persönliche Anekdoten und Hinweise zu seiner Arbeitsweise. Beides zusammen erschloss den Teilnehmern tiefe Einblicke in das Werk Fischers.

Für seine Pool-Portraits-Serie stellte Roland Fischer seine Modelle in ein Schwimmbad: Frei von persönlichen Attributen und losgetrennt von ihren gewohnten Umgebungen tauchen sie stattdessen in das monochrome Blau oder tiefes Schwarz des bewegungslosen Wassers ein. Diese formale Reduktion macht die Gesichter des Menschen zu einer Oberfläche für Projektionen, die alles auf einmal reflektieren: Distanz und Intimität, Insider-und Außenseiten, Typen und Individuen. Fischers konzeptioneller Ansatz ist es, Gegensätze gegeneinander auszustellen, die auf „der grundsätzlichen Ambivalenz aller Dinge“ beruhen, wie er sagt. Menschen und Architektur sind seine Hauptthemen. So wird Fischer beispielsweise die Fassaden von Gebäuden – meist aus globalen Finanzzentren – in abstrakte grafische Muster verwandeln. Aus ihren architektonischen Kontexten entfernt, erzeugen die Fotografien so eine ästhetische Auseinandersetzung mit Form und Farbe, Bild versus Darstellung. Im Foyer sind zwei Werke aus der Serie Fassaden zu sehen.

Die Reihe Neue Architektur zeigt auch Arbeiten, die das Kontinuum zwischen Abstraktion und Figuration untersuchen. Hier nähert sich Fischer moderner Architektur mit einer kompositorischen Technik, die aus dem Kubismus entlehnt ist, die Bilder aus verschiedenen Perspektiven überlagert und vermischt, um multidimensionale Bereiche visueller Erfahrung zu schaffen – „neue Architekturen,“ die die Psychologie eines bestimmten Raumes.

Einen Schritt weiter geht der Künstler in seiner jüngsten Serie Transhistorical Places, in der er Fragmente kalter, brutalistischer Betonarchitektur mit Formen überlagert, die an die abstrakte Malerei des 20. Jahrhunderts erinnern. Das Ergebnis ist ein neuer, fast surrealer fotografischer Raum, der nicht nur die Grenzen zwischen Bild und Repräsentation, Architektur und Malerei schmilzt, sondern auch zwischen zwei verschiedenen modernistischen Kunstbewegungen mit all ihren Konnotationen – geradezu Ausdruck von Die aktuellen Zeiten. In diesen visuellen „Zeit-Raum-Collagen“ fordert Fischer die Perspektive des Betrachters zum Schwingen auf.

Roland Fischer ist ein international anerkannter Künstler, dessen Arbeiten bereits in 120 Museen und Kunstinstitutionen weltweit gezeigt wurden, darunter mehr als 40 Einzelausstellungen, darunter die Pinakothek der Moderne in München und das Musée d’Art Moderne in Paris. Seine Arbeiten sind in zahlreichen internationalen Sammlungen zu sehen.

Dieser Text ist eine Übersetzung des Textes auf der Munich Re Corporate Art Website.

Atelierbesuch bei Magdalena Jetelová im Werksviertel
2. April 2019
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Volles Haus, beeindruckender Vortrag, spannende Einblicke ins Atelier – unsere Veranstaltung in der White Box im Münchner Werksviertel bei der aus Tschechien stammenden Künstlerin Magdalena Jetelová (*1946) erfreute sich großen Interesses:
Vor einer Gruppe von circa 50 Besuchern gab Magdalena Jetelová nach einer kurzen Einführung durch die Kunsthistorikerin Bashira Cabbara im Rahmen eines ausführlichen Vortrags Einblick in ihr künstlerisches Werk, das sowohl Skulptur, Land Art, Installation, Fotografie als auch Performance umfasst.

Die ehemalige Documenta-Teilnehmerin und Professorin für Bildhauerei (1990-2004 an der Düsseldorfer Kunstakademie sowie 2004-2012 an der Akademie der Bildenden Künste München) zeigte Beispiele ihrer großformatigen Eichenholz-Skulpturen von formverzerrten Alltagsgegenständen, ihrer raumfüllenden und spektakulären Installationen sowie ihrer aufwändigen Landart-Projekte, die Jetelová beispielsweise in Island oder zuletzt – unter schwierigsten Wetterbedingungen – in Patagonien umsetzte. Darüber hinaus zeigte uns die Künstlerin ihre „Raumzeichnungen“, für die sie als eine der Ersten bereits früh mit Licht- und Laserprojektionen in menschenleeren Landschaften experimentierte. So entstanden unter enormem Aufwand beeindruckende poetische Bilder, die Jetelová stets photographisch festhielt.

Nach dem Vortrag hatten wir Gelegenheit, in Magdalena Jetelovás Atelier ihre neuesten Arbeiten – großformatige Photographien und Leuchtkästen – zu sehen und bei einem Glas Wein mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. 

Wir danken Magdalena sehr herzlich für diesen außergewöhnlichen Abend! Darüber hinaus gilt unser Dank der Geschäftsführerin der White Box, Dr. Martina Taubenberger und ihrem netten Team, die uns den großen Ausstellungsraum für den Vortrag zur Verfügung gestellt und bei der Organisation unterstützt haben. 

Führung durch die Ausstellung „Jahresausgaben“ in der Lothringer13 mit dem Kurator Jörg Koopmann
12. März 2019
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Ne travaillez assez, ne comptez jamais………… Beim Betreten der Halle Lothringer13 empfängt den Besucher ein freiberuflich arbeitendes Teammitglied, um aus verwaltungstechnischen Gründen NULL Euro zu kassieren. Dafür bekommt man auch ein Ticket mit Serialnummer.

In der Ausstellung geht es um das liebe Geld, die finanzielle Situation und das gesellschaftliche Dilemma der Kunstschaffenden.

Nachdem Ende eines jeden Jahres allerorts die Kunsträume mit den Jahresgaben ein messeähnliches Format einer Kunstaustellung bieten, widmet sich die Lothringer13 Halle zu Beginn des Jahres direkt und unverblümt einer Betrachtung nach Bedeutung und Wert des Geldes aus dem Blickwinkel von Kunstschaffenden. Die Arbeiten reflektieren die Mythen des armen, aber freien Poeten. Als Dekowandteller, mit dem Motiv von Spitzweg, ist es im ehemaligen Vorarbeiter Kabuff zu bewundern. Arm aber glücklich, oder auch nicht?

Der Kurator Jörg Koopmann führte uns durch die beeindruckende Ausstellung mit den vielfältigen Sichten der beteiligten Künstlerinnen und Künstler.

Allan Sekula schreibt einen Brief an Bill Gates und fragt dabei nach den Gründen, warum der damals reichste Mann der Welt 30 Mio. $ für ein Gemälde von Winslow Homer, „Lost on the Grand Banks“, ausgegeben habe. Wiederentdeckt wurden die Textarbeiten aus den 1970er Jahren von Ruth Rehfeld. Der damaligen DDR-Künstlerin dienten ihre Arbeiten vor allem dem Austausch zu anderen Künstlern. M+M wiederholen stundenlang das Selbstoptimierungs-Mantra „Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf Morgen….“. Eigen-Appell, um effektiver zu arbeiten? Auf dem Foto von Cyril Blazo betet ein Mann einen Geldautomaten an. Nigel Shafran fotografiert die Produkte, die man beim Einkauf im Supermarkt auf das Band legt. Jeder von uns hat sich schon mal gewundert, was der Vordermann oder die Hinterfrau da so alles auf das Band legen, auch die, die offensichtlich nur einen kleinen Geldbeutel haben. Die Videoarbeit MONEY ist der Hammer. Über 11 Jahre haben 3 Künstler Banknoten aus der ganzen Welt gesammelt, abfotografiert und vergrößert – Beschriftungen und Zahlen ließen sie weg, bis nur noch das reine Bild, die Ikonografie des Geldes übrig blieb, mit wunderschönen Motiven und Sehnsuchtsorten.

Sehenswert auch die beiden Videoarbeiten von Kasia Fudakowski, humorvolle Reflektion auf Kunstmessen und Wertsteigerungen von Kunst. Herrlich auch die Videoarbeit von Philipp Messner, der einem Esel eine Möhre vor dem Maul baumeln läßt, der Esel aber nie eine Chance bekommt, diese zu fressen. Zwei Videoarbeiten von Superflex muss man gesehen haben, um abschließend dem Hörspiel „Stripped“ von Stefan Weigl zu lauschen. Sprecher lesen die kompletten Kontoauszüge des Künstlers vor, dazwischen Briefe der Bank an Weigl. Prekärer kann man die dauerdefizitäre Finanzlage von Freiberuflern kaum dokumentieren. Eine erkenntnisreiche und sehenswerte Ausstellung, Kunst und die große Freiheit, aber auch um welchen Preis!?  Danke schön Jörg.

Die teilnehmenden Künstler: Allan Sekula \ Cyril Blažo \ Daniel Eatock \ Gabriele Obermaier&Ralf Homann \ Kasia Fudakowski \ M+M \ Nigel Shafran  \ Peter Ravn  \ Philipp Messner \ Pind \ Prill Vieceli Cremers \ Ruth Wolf-Rehfeldt \ Stefan Weigl und Superflex widmen Raum und Zeit dem Allgegenwärtigen und Unumgänglichen: dem Geld. Ja, Geld, Geld, oder wie Rolf Dieter Brinkmann* einmal in einer Aufnahme ausspuckte: „Immer mit dem Scheissgeld, immer Probleme mit dem Scheissgeld…“. Fühlt euch frei und filetiert freudig das Finanz-Fiasko…

Führung durch die Diplomausstellung in der Akademie der Bildenden Künste München
9. Februar 2019
Akademie

Wie jedes Jahr unternahmen wir wieder einen Streifzug durch die Diplomausstellung an der Akademie der Bildenden Künste. „Nur“ 28 Abschussarbeiten galt es zu durchforsten, weil dieses Jahr einmalig zwei Diplomausstellungen stattfinden werden. Der zweite Teil folgt in Kombination mit der Jahresausstellung im Juli. Grund ist eine Änderung der Studienordnung an der Akademie, die den Abschluss reformiert und dazu führte, dass die Studierenden dieses Jahr ausnahmsweise zwischen zwei Abschlüssen, dem alten und dem neuen, wählen konnten.

Dr. Susanna Ott und Hans-Joachim Heins vom Vorstand des Kunstclub13 übernahmen die Auswahl und Führung der rund 30 Mitglieder durch neun sehr unterschiedliche Positionen aus verschiedenen Klassen: Eine beklemmende Videoinstallation des Japaners Ryohei Kan und ein „begehbares Bild“ in der Aula von Esther Zahel gaben den Auftakt. Malerei sahen wir in drei Varianten, die nicht unterschiedlicher sein könnten: Rokoko-Dekonstruktionen von Andreana Dobreva, konzeptuelle Arbeiten von Frank Moll sowie schräge Pop Art des mit dem Preis des Akademievereins ausgezeichneten Künstlerduos Mehmet & Kazim aus der Klasse Oehlen. Bianca Patricia Isensee faszinierte uns mit einer hochpolitischen Arbeit zur Waffenindustrie in demokratischen Gesellschaften, während die beiden Absolventinnen Jieyi Sun und Naama Bergmann aus der Schmuckklasse Karen Pontoppidans einen dagegen fast schon kontemplativen Schlusspunkt setzen.

Wie schön, dass wir nicht ein ganzes Jahr warten müssen, bis wir wieder auf Entdeckungstour gehen dürfen – denn den zweiten Teil der Diplomausstellung im Sommer lassen wir uns nach diesem gelungenen Rundgang natürlich nicht entgehen!

Generations Part 3: Künstlerinnen im Dialog | Führung mit Hauptkurator Karsten Löckemann in der Sammlung Goetz
31. Januar 2019
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Nachdem wir im Mai sehr begeistert vom ersten Teil der Ausstellung „Generations“ waren, wollten wir unseren Mitgliedern den letzten Teil der Jubiläumsausstellung in der Sammlung Goetz natürlich nicht vorenthalten.

Der dritte Teil der Ausstellung (Teil II läuft noch bis 27.01. im Haus der Kunst) führt weit zurück zu Künstlerinnen wie der 1926 in Rumänien geborenen und letztes Jahr verstorbenen Geta Brătescu sowie der französisch-amerikanischen Bildhauerin Louise Bourgeois (1911-2010). Beide haben in ihrem Werk grundlegende Impulse zur Auseinandersetzung mit Fragen der Identität, des Geschlechts und der eigenen Biografie gegeben und damit die nachfolgende Generation beeinflusst.

Geta Brătescu entwickelte bereits in den 1960er-Jahren einen performativen Ansatz, den sie in ihren Filmen, Fotografien und Zeichnungen weiterverfolgte. Louise Bourgeois erweiterte die klassischen Materialien der Bildhauerei durch solche des Alltags wie Stoffe, Latex, Tapisserien und Kleidungsstücke. In der Gegenüberstellung mit ausgewählten Arbeiten der Young British Artists und anderen künstlerischen Positionen wird sichtbar, dass ihre Werke bis heute nichts an Aktualität eingebüßt haben.

Mit Tomma Abts, Diane Arbus, Maria Bartuszová, Huma Bhaba, Louise Bourgeois, Geta Brătescu, Christa Dichgans, Lecia Dole-Recio, Tracey Emin, Nan Goldin, Dominique Gonzalez-Foerster, Evelyn Hofer, Roni Horn, Louise Lawler, Sherrie Levine, Sarah Lucas, Cindy Sherman, Kiki Smith, Rosemarie Trockel, u.a.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Ingvild Goetz und Karsten Löckemann.

Führung „Citrus North” im Easy Upstream
14. November 2018

Anfang November 2018 hat das Künstlerkollektiv easy!upstream (Susi Gelb, Niko Abramidis & NE und Quirin Brunnmeier) im Rahmen der Bayerischen Kunstförderpreise den diesjährigen Spezialpreis „Künstler als Kuratoren“ erhalten. Eine Gelegenheit, sich von der kuratorischen Arbeit zu überzeugen, hatten wir am 14.11.2018.

Dort hat Susi Gelb eine stringente Ausstellung kuratiert, in der neben Arbeiten von Gelb und Abramidis, Werke auch international renommierter Künstler zu sehen sind: Ein Objekt des 2010 verstorbenen österreichischen Bildhauers Bruno Gironcoli, vier Objekte aus der Serie „Kitchen Pieces“ der Konzeptkünstlerin Karin Sander, Rauminstallationen der jungen deutschen, in New York lebenden Künstlerin Lena Henke, Arbeiten der Schweizer Künstlerin Vanessa Billy und des norwegischen Künstlers und Schriftstellers Matias Faldbakken, ein Film der Niederländerin Sakia Olde Wolbers und eine Reihe von Objekten des Amerikaners Matt Mullican. Eine hochinteressante Kuratierung und beeindruckende Einzelarbeiten von Susi und Niko.

Vorab führte uns Arndt Jagenlauf, vom Münchener Architekturbüro „03 Architekten“, in die Entstehungsgeschichte dieses neuen Quartiers ein. Das Büro war verantwortlich für die Raumplanung und auch für den Bau mehrerer Einzelobjekte. Wo früher die Metro war und die preiswerteste Tanke in München, ist neues, urbanes Leben entstanden, und das in bester Lage. Eine ca. 5 Meter lange Zeichnung von Niko Abramidis an der Wand der Tiefgarage haben wir später noch besichtigt. Vor 2 Jahren hatte easy!upstream in der noch leeren Garage eine Ausstellung kuratieren dürfen. Tja, und Niko hat auch dort seine Spuren hinterlassen.

Easy!upstream @ Schwabinger Tor, Leopoldstraße 184, München

www.easyupstream.com

Führung „Zimmer frei“ im Hotel Mariandl
18. Oktober 2018
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Das Künstlerprojekt ZIMMER FREI ist seit 1999 zu einem beliebten Bestandteil der Münchner Ausstellungsszene herangewachsen. Jedes Jahr nach dem Oktoberfest beziehen Münchner KünstlerInnen mit internationalem Hintergrund Zimmer auf zwei Etagen des Hotel Mariandl und bringen für eine Woche den Hotelalltag durcheinander. Sie setzen sich mit den Räumlichkeiten und der Atmosphäre des Hotels auseinander, entwickeln Geschichten, Inszenierungen, situative Experimente, Performances, Videoarbeiten und Vieles mehr.

Der Erfolg beruht sowohl auf der großen Gestaltungsfreude der Künstler in außergewöhnlichem Ambiente – jeder Künstler hat ein Hotelzimmer für sich und darf dort auch wohnen – als auch auf der guten Zusammenarbeit des Kulturreferates der Landeshauptstadt München mit dem Hotel Mariandl. Der verantwortliche Kurator der Stadt Mehmet Dayi hat mit dem Hotelier das Format erfunden, und in diesem Jahr findet es zum 19. Mal statt. Anschließend an die Führung können wir uns nebenan, im Café am Beethovenplatz, auf einen Drink zusammenfinden.

Weitere Infos (Hotel Mariandl Homepage)