Besuch von „Euroboden Positionen“ im Hochbunker

Was für ein Erlebnis. Ende des Krieges gab es 40 Hochbunker in München. Wo die alle stehen oder standen ist eine gesonderte Recherche. Aber dieser, durch Euroboden umgebaute Bunker an der Ungererstraße, ist ein besonderes Schmuckstück geworden. Er beherbergt ein Büro, 3 Wohnungen, ein Penthouse und eben den Kunstraum EUROBODEN Positionen.

Nina Pettinato, die Leiterin dieses Bereiches, führte uns durch die aktuelle Ausstellung „Die Innenwelt der Außenwelt“.

Die von Sandra Oehy und Alex Lehnerer kuratierte Ausstellung zeigt eine Präsentation von künstlerischen Aneignungen und Kollaborationen, die im Rahmen des Projektes „Bungalow Germania“ – dem deutschen Beitrag der 14. Internationalen Architekturbiennale Venedig 2014 – und der damit verbundenen Recherche entstanden sind. Im Rahmen der Ausstellung in den EUROBODEN POSITIONEN werden Arbeiten von Quinn Latimer, William Forsythe, Armin Linke, Bas Princen, Kaufmann & Gehring und Ciriacidis Lehnerer Architekten vorgestellt.

Die Ausstellung läuft noch bis Ende November und es lohnt sich zu einer der angebotenen Führungen anzumelden.

Der Kunstraum EUROBODEN POSITIONEN ist eine neue Initiative des Unternehmers Stefan F. Höglmaier, der mit Ausstellungen, Workshops und einem begleitenden Vortragsprogramm, welches in enger Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut entwickelt wird, eine neue Plattform schafft, um mit interdisziplinären Debatten neue Akzente im Bereich Kunst und Architektur zu setzen. Wir werden es gespannt verfolgen, welche zukünftigen Pläne realisiert werden. Auf jeden Fall ist ein interessanter, neuer Ort in München entstanden. Und die Führung durch Nina Pettinato war sehr informativ und anschaulich. Herzlichen Dank an unser Kunstclub13 Mitglied.

Ausführliche Informationen zum Ausstellungskonzept sowie zu den teilnehmenden Künstlern sind zu finden unter www.euroboden-positionen.de.